Regionale Förderungen

Neben den staatlichen Förderungen gibt es auch einige Länder, die ebenfalls Weiterbildungen fördern. Wir haben Ihnen hier die häufigsten Fördermaßnahmen zusammengestellt:

Ansprechpartner

Saskia Hartnack
Leitung Kundenberatung, Präsenzlehrgänge, Förderungen
Telefon: 0 50 41.94 24-36

Das Land Schleswig-Holstein fördert im Rahmen des Landesprogramms Arbeit vor dem Hintergrund der demografi schen Entwicklung und des wachsenden Fachkräftebedarfs der Unternehmen die Weiterbildungsbeteiligung von Beschäftigten in Unternehmen, Freiberufl ern sowie Inhabern von Kleinstbetrieben mit dem Ziel, Qualifi kationen zu verbessern, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu sichern.


Achtung

1. Der Weiterbildungsbonus ist nur in folgenden Fällen anwendbar:

  • bei Seminaren über 1.000 EUR bis max. 3.000 EUR Gesamtkosten,
  • bei Seminaren von 160 EUR bis max. 1.000 EUR Gesamtkosten, wenn das zu versteuernde Jahreseinkommen des Förderempfängers über 20.000 EUR (bzw. 40.000 EUR für Zusammenveranlagte) liegt oder der Umfang der Erbwerbstätigkeit des Förderempfängers weniger als 15 Stunden pro Woche beträgt.

2. Das Weiterbildungsseminar muss mindestens 2 Tage (16 Stunden) und sollte nicht mehr als 400 Stunden umfassen. Auch Online-Weiterbildungen werden gefördert.

3. Der Antrag muss vor Beginn der Weiterbildung gestellt und bewilligt sein.


Eine Beantragung ist für folgende Berufsziele und Lehrgänge möglich:

  • Bilanzbuchhalter
  • Steuerberater
  • Steuerfachwirt
  • Steuerfachangestellte
  • Wirtschaftsprüfer

Der Lehrgang muss mindestens 16 Stunden, darf aber nicht mehr als 400 Stunden umfassen.

Förderhöhe

Gefördert werden 50 % der Seminarkosten, höchstens jedoch 1.500 EUR. Antragsberechtigt sind Beschäftigte in Unternehmen, Auszubildende sowie Inhaber von Kleinstbetrieben und Freiberufler
mit weniger als zehn Mitarbeitern in Schleswig-Holstein. Beschäftigte müssen entweder den Wohnsitz oder die Arbeitsstelle in Schleswig-Holstein haben.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.schleswig-holstein.de/weiterbildungsbonus

Alle niedersächsischen Unternehmen können jetzt bei individuellen Weiterbildungsmaßnahmen von der WiN-Förderung der NBank mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln profitieren. Gefördert werden Beschäftigte aus Unternehmen mit Betriebsstätte in Niedersachsen sowie Betriebsinhaber/- innen von Unternehmen in Niedersachsen mit unter 50 Beschäftigten.

Wichtige Information zur WiN-Förderung

Im Rahmen der WiN-Förderung wurden seit 2015 mehr als 8.000 Förderungen beantragt. Deshalb sind im Programmgebiet „Stärker entwickelte Region“ (SER)1 keine ESF-Mittel mehr verfügbar. In der  bergangsregion (ÜR) können weiterhin uneingeschränkt Anträge gestellt werden. Es ist beabsichtigt, die Förderung künftig für Kleinstunternehmen in SER mit Landesmitteln fortzusetzen. Eine entsprechende Modifikation der Förderbedingungen wird in naher Zukunft noch bekannt gegeben.

1 Die Regionen Braunschweig, Leine-Weser und Weser-Ems gehören zur Kategorie „Stärker entwickelte Region" (SER). Die Region Lüneburg ist als Übergangsregion (ÜR) ausgewiesen. Zu ÜR gehören die elf Landkreise Celle, Cuxhaven, Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Rotenburg, Heidekreis, Stade, Uelzen und Verden. Alle anderen Landkreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen gehören zu SER.

Voraussetzungen

1. Die Maßnahmen müssen inhaltlich in sich abgeschlossen sein, allgemein am Arbeitsmarkt verwertbare Qualifi kationen vermitteln und mit einem Zertifi kat abschließen.

2. Pro Teilnehmer und Weiterbildungsmaßnahme ist ein Antrag durch den Unternehmer zu stellen.

3. Die Laufzeit ist grundsätzlich auf 24 Monate beschränkt. Im Einzelfall kann eine längere Dauer bis max. 36 Monate genehmigt werden.

4. Die Antragstellung zur Förderung muss vier Wochen vor der verbindlichen Anmeldung zu den Lehrgängen erfolgen.

5. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach Beendigung der Weiterbildung und Vorlage sowie Prüfung des Verwendungsnachweises.

6. Die Anmeldung zu den Lehrgängen sollte erst nach Bewilligung der NBank erfolgen, eine unverbindliche Vorreservierung ist möglich. Inzwischen ist auch vor Bewilligung eine Anmeldung möglich allderdings auf eigenes unternehmerisches Risiko, falls die Förderung nicht bewilligt wird.


Eine Beantragung ist für folgende Berufsziele und Lehrgänge möglich:

  • Bilanzbuchhalter
  • Steuerberater
  • Steuerfachwirt
  • Wirtschaftsprüfer

Die Lehrgangskosten für die kombinierten Lehrgänge müssen mindestens 2.000 EUR betragen.

Förderhöhe

Zuschuss bis zu max. 50 % auf alle Lehrgänge einer Qualifizierung.

Das Land Hamburg fördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Weiterbildung und Qualifizierung von Arbeitnehmern in kleinen und mittleren Unternehmen. Unterstützt werden insbesondere Geringqualifizierte, Beschäftigte mit Migrationshintergrund, Beschäftigte in Elternzeit, Alleinerziehende sowie Selbstständige in der Aufbauphase.


Achtung

1. Gefördert werden können Weiterbildungen und Qualifizierungen mit einem Wert über 250 EUR bei Bildungsträgern, die

  • anerkannt nach Bundes- und Landesrecht sind
  • anerkannt nach ZFU (gem. FernUSG) sind
  • oder beispielsweise zertifi ziert sind nach ISO 9000ff, EFQM, LQW, Gütesiegelverbund Weiterbildung, Prüfsiegel Weiterbildung Hamburg u.a.
  • oder Konzepte mit entsprechenden Referenzen, eine vorhandene Infrastruktur sowie die notwendige fachliche Qualifikation nachweisen können.

2. Zielgruppe: Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen (bis 249 Mitarbeiter/-innen) und Selbstständige


Eine Beantragung ist für folgende Berufsziele und Lehrgänge möglich:

  • Bilanzbuchhalter
  • Steuerberater
  • Steuerfachwirt
  • Wirtschaftsprüfer

Förderhöhe

50 % bis 100 % der Weiterbildungskosten, bis max. 2.000 EUR. Pro Antragssteller kann ein Weiterbildungsbonus alle 2 Kalenderjahre beantragt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.weiterbildungsbonus.net

"Betriebliche Weiterbildung"

Der Freistaat Sachsen fördert mit Hilfe des ESF im Zeitraum 2014 bis 2020 Unternehmen, die für ihre Mitarbeiter Weiterbildungen durchführen. Gefördert werden nur kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und mit Sitz bzw. Betriebsstätte in Sachsen.


Voraussetzungen

  • Anmeldung zu den Lehrgängen ist erst nach der Bewilligung der Förderung möglich. Der Antrag sollte mindestens 8 Wochen vor Kursbeginn bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) beantragt werden.
  • Auch die Prüfungsgebühren werden mit gefördert.
  • Die Zuwendung wird grundsätzlich erst nach Abschluss des Vorhabens aufgrund des eingereichten Verwendungsnachweises ausgezahlt.
  • Zielgruppen: Unternehmer bzw. Selbständige, Beschäftigte, Auszubildende, Umschüler, Personen in Elternzeit, dual Studierende, Werksstudenten, Praktikanten, in begründeten Fällen Arbeitslose oder sonstige Personen, die (wieder) in das Erwerbsleben eintreten wollen.
  • Der Arbeitgeber muss sich 3 Angebote externer Bildungsanbieter einholen und kann erst dann die Förderung beantragen.

Eine Beantragung ist für folgende Berufsziele und Lehrgänge möglich:

  • Bilanzbuchhalter
  • Steuerberater
  • Steuerfachwirt
  • Steuerfachangestellte
  • Wirtschaftsprüfer

Lehrgänge ab 1.400 EUR Lehrgangsgebühr.


Förderhöhe

Es werden 50 % der Gebühren für Vorbereitungskurse finanziert. Die Zuwendungen müssen mindestens 700 EUR betragen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.sab.sachsen.de

"Weiterbildungsscheck individuell"

Alternativ ist eine direkte Förderung des Arbeitnehmers möglich, in diesem Fall gibt es keine Begrenzung durch die Unternehmensgröße. Dafür gibt es aber eine einkommensabhängige Begrenzung.


Voraussetzungen

  • Antragsberechtigt sind Arbeitnehmer, die zum Zeitpunkt der Antragstellung in einem Arbeitsverhältnis stehen (dieses muss nicht in Sachsen sein, der Wohnsitz muss bei dieser Förderung in Sachsen sein) und nicht arbeitslosgemeldet sind.
  • Überschreitet das durchschnittliche monatliche Bruttoeinkommen 2.900 EUR, sind nur Arbeitnehmer antragsberechtigt, die
    • in einem befristeten Arbeitsverhältnis tätig sind
    • oder Leiharbeitnehmer sind oder
    • mit der Weiterbildung den ersten akademischen Abschluss anstreben.
  • In diesen Fällen darf das Bruttoeinkommen jedoch 4.300 EUR nicht überschreiten. Nicht gefördert werden Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes mit einem unbefristeten Arbeitsverhältnis.
  • Anmeldung zu den Lehrgängen ist erst nach Bewilligung der Förderung möglich.
  • Die Zuwendung wird erst nach Abschluss des Vorhabens ausgezahlt.

Eine Beantragung ist für folgende Berufsziele und Lehrgänge möglich:

  • Bilanzbuchhalter
  • Steuerberater
  • Steuerfachwirt
  • Steuerfachangestellte
  • Wirtschaftsprüfer

Lehrgänge ab 1.400 EUR Lehrgangsgebühr.

Förderhöhe

Bei einem durchschnittlichen monatlichen Bruttoeinkommen von max. 2.500 EUR: 70 % der Weiterbildungskosten, von mehr als 2.900 EUR bis 4.300 EUR oder wohnt man in Leipzig oder Döbeln:
50 % der Weiterbildungskosten. Die förderfähigen Kosten der Weiterbildung müssen min. 1.000 EUR betragen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.sab.sachsen.de

Das Förderprogramm Sachsen-Anhalt Weiterbildung Direkt erleichtert Ihnen die Finanzierung Ihrer individuellen Weiterbildungswünsche. Mithilfe des Europäischen Sozialfonds (ESF) können dabei bis zu 90 % Ihrer individuellen Weiterbildungskosten gefördert werden.


Achtung

1. Zur Zielgruppe gehören Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem durchschnittlichen monatlichen Bruttogehalt bis zu 4.575 Euro, Arbeitslose ohne Leistungsbezug sowie volljährige Auszubildende in betrieblichen Ausbildungsverhältnissen.

2. Gefördert wird die Teilnahme an Maßnahmen zur individuellen berufsbezogenen Weiterbildung mit Gesamtkosten (ohne Fahrt- und Übernachtungskosten) von mehr als 1.000 EUR.

3. Die Zuwendungen sind mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Projektbeginn (Anmeldung zur Weiterbildung) schriftlich und formgebunden zu beantragen.


Eine Beantragung ist für folgende Berufsziele und Lehrgänge möglich:

  • Bilanzbuchhalter
  • Steuerberater
  • Steuerfachwirt
  • Steuerfachangestellte
  • Wirtschaftsprüfer

Förderhöhe

Zuschuss bis 90 % bei monatl. Bruttogehalt unter 1.500 EUR, bis 80 % bei monatlichem Bruttogehaltt unter 2.500 EUR oder für Personen ab 45 Jahren, befristet oder geringfügig Beschäftigte.

Bedingung für alle: Hauptwohnsitz in Sachsen-Anhalt

Weitere Informationen finden Sie unter: www.direkt-weiterbilden.de